Aktivitäten der Lobby

JA zur Neuregelung von Feuerwehr, Zivilschutz und Katastrophenstab

Die Lobby für Uetikon empfiehlt Zustimmung zur Abstimmung über die Neu-Regelung von Feuerwehr, Zivilschutz und Katastrophenstab. Mit ihrem Ja würdigt sie die bereits bisherige und hoffentlich auch zukünftige erfolgreiche Kooperation der Feuerwehren von Männedorf und Uetikon. Sie unterstützt die Zusammenführung des Zivilschutzes mit den Gemeinden Männedorf, Meilen und Herrliberg. 

Die Lobby für Uetikon hat sich auch vertieft mit dem derzeitigen Stand des Projektes «Chance Uetikon» auseinandergesetzt. Sie wird sich an der Beteiligungsveranstaltung vom 17. November 2018 aktiv und konstruktiv einbringen. Dieser Anlass ist sehr wichtig für die weitere Entwicklung der Planung. Die Lobby hofft deshalb auf eine rege Beteiligung.

Wer  sich noch anmelden möchte, kann dies hier tun: Anmeldung zur Veranstaltung vom 17. November 2018.

Zweifel am iNFRA-Vertrag

An ihrer letzten Sitzung hat die Lobby für Uetikon auch den Fusionsvertrag zur iNFRA und die dazugehörige interkommunale Vereinbarung diskutiert, über die am 23. September 2018 an der Urne abzustimmen ist. Da das Geschäft aber schon weit fortgeschritten ist, verzichtet die Lobby auf eine konkrete Wahlempfehlung.

Sie hält aber daran fest, dass sie eine mögliche Beteiligung Privater an der Versorgung der Gemeinden mit Wasser und Elektrizität weiterhin strikt ablehnt. Die bestehenden Zweifel an der Vereinbarung konnten auf Anfrage auch durch die für das Geschäft zuständigen Gemeindevertreter nicht vollständig ausgeräumt werden. Die Haltung der Lobby der Vereinbarung gegenüber bleibt daher kritisch.

Juristisch ist aus Sicht der Lobby die Fusion nicht eindeutig geklärt. Einen Verkauf von Aktien der iNFRA an Private lehnt sie weiterhin strikt ab, obwohl dies in der Vereinbarung so vorgesehen ist – aus welchen Gründen auch immer. Sie wird sich auch in Zukunft dagegen wehren, dass Private grössere Anteile an einer Unternehmung mit so wichtigen öffentlichen Aufgaben erwerben können.

Uetikon rückt näher zum See

Ganz unbürokratisch und spontan rückt Uetikon jäher zum See. Ab dem 1. September wurde im ehemaligen Chemieareal ein neuer Seezugang geschaffen. Wir sind begeistert.

Im Osten des Areals der ehemaligen Chemiefabrik sei ein Teilbereich direkt am See öffentlich zugänglich gemacht worden, heisst es dazu in einer Mitteilung der Gemeinde Uetikon. Der Abschnitt werde das ganze Jahr geöffnet sein. Der Zugang nur für Fussgänger erfolge von der Seestrasse her und sei weiträumig beschildert. Öffentliche Parkplätze gebe es in Gehdistanz im Hafenbereich und beim SBB Park + Ride (siehe dazu auch das untenstehende Bild).

Bildschirmfoto 2018-08-28 um 13.41.50.pngZwei Treppen in den See erleichtern den Zugang ins Wasser. Es wird jedoch keine Badeaufsicht geben. An zwei Standorten im Uferbereich stehen aber Rettungskästen.

Im Weiteren prüften Kanton und Gemeinde, ob in einer 2. Etappe ab Sommer 2019 weitere Bereiche des Areals als Seezugang geöffnet werden könnten, heisst es weiter. Es werde auch abgeklärt, ob zusätzliche Infrastruktur in Betrieb genommen werden soll (z.B. mobile Toiletten, Imbissstand).

Offene Fragen zum Zusammenschluss von Energie und Wasser zur Infrastruktur Zürichsee AG

Die Lobby für Uetikon begrüsst zwar ein enges Zusammengehen von  «Energie und Wasser Meilen AG», «Energie Uetikon AG» sowie «Wasser Uetikon AG» per 1. Januar 2019 in der neuen «Infrastruktur Zürichsee AG» (INFRA) im Grundsatz. Sie hat aber Vorbehalte bezüglich der der Interkommunalen Vereinbarung, die zwischen Meilen und Uetikon ausgehandelt wurde und über die am 23. September 2018 an der Urne abgestimmt wird. Die Lobby für Uetikon wird deshalb – bevor sie zu der Vorlage abschliessend Stellung nimmt – dem GR Fragen dazu stellen und ihre Stimmempfehlung je nach Antwort abgeben.

Lesen Sie dazu die Unterlagen zur Abstimmung und melden Sie uns, wenn auch Sie Fragen dazu haben, bis spätestens am 29. August.

200 Jahre Chemie – Abschied und Neubeginn

Dieses Jahr ist die Chemische Fabrik Uetikon 200 Jahre alt geworden. Sie gilt damit als ältestes Chemieunternehmen in der Schweiz. Der Produktionsstandort am See weicht nun nach ziemlich genau 200 Jahren unter anderem einer neuen Kantonsschule. Das Gelände, zu dessen Gestaltung momentan eine öffentliche Beteiligung läuft, teilen die Gemeinde Uetikon und der Kanton Zürich hälftig.

Die CPH Che­mie + Papier Holding AG verabschiedet sich am Samstag, 26. Mai 2018 von 10.00 bis 18.00 Uhr mit einem Fest von der Gemeinde: einer grossen „Chili“ mit vielen Attraktionen, wie es auf der Einladung heisst.

Damit endet zwar die Geschichte einer 200-jährigen Liaison zwischen Fabrik und Gemeinde und es eröffnen sich neue Perspektiven für Uetikon am See. Mehr über diese Geschichte lesen Sie unter anderem im Web-Spezial der Zürichsee-Zeitung und hier in diesem Blog im Beitrag Hintergründe zum Ende einer Industrie-Epoche. Die enge gegenseitige Beziehung zwischen Dorf und Fabrik ist aber in vielerlei Hinsicht bisher nicht umfassend genug analysiert worden, sind einige Bewohnerinnen und Bewohner unserer Gemeinde überzeugt.

Der Verein „Sozialgeschichte Chemie Uetikon“ plant Buch- und Videoprojekt

Deshalb will der neu gegründete Verein «Sozialgeschichte Chemie Uetikon» diese Zäsur in der Entwicklung Uetikons mit einer besonderen Anstrengung würdigen: Er plant eine Buch- und Videoproduktion zur 200-jährigen regionalen Beziehungsgeschichte zwischen dem Dorf und der Fabrik. Begleitend oder im Nachgang sind öffentliche Veranstaltungen und Aktivitäten denkbar, die mit dem Thema verknüpft sind.

Momentan sind drei historische Projekte zu Uetikons Geschichte in Arbeit. Noch im Mai erscheint Matthias Wiesmanns Unternehmensgeschichte zur Fabrik und zur Familie Schnorf. Die Publikation ist im Auftrag der Chemiefabrik geschrieben worden und erscheint in der Reihe «Schweizer Wirtschaftspioniere». Seit etwas mehr als einem Jahr beschäftigt sich eine lokale Redaktionsgruppe im Auftrag des Gemeinderates mit der neusten Ortsgeschichte. Sie soll die Ortschronik von Peter Ziegler, die 1983 erschienen ist, weiterführen. Im Uetiker Ortsmuseum ist momentan die Ausstellung «200 Jahre Chemiewerkplatz Uetikon» zu sehen.

Unabhängige HistorikerInnen werden Quellen durchforschen und Gespräche mit Zeitzeugen führen

Die Initianten des Projekts «Uetikon und seine Chemie» haben für ihr Vorhaben zehn Historiker in der Schweiz angeschrieben. Mit Dr. Beatrice Schumacher, Basel, und lic.phil. Daniel Kauz, Zürich, haben zwei unabhängige ausgewiesene und erfahrene Fachleute den Auftrag erhalten, die reichlich vorhandenen Quellen zu durchforschen sowie mit Zeitzeugen Gespräche zu führen. Die vorliegende Projektskizze «Uetikon und seine Chemie» verspricht ein spannendes Unternehmen mit einem wertvollen Blick auf die wichtigste lokale Beziehungsgeschichte Uetikons zu werden. In fünf thematischen Kapiteln untersucht das Projekt erstmals die vielschichtigen Beziehungen und Verflechtungen zwischen der Fabrik und dem Dorf – vom Alltagsleben über die Politik bis zur Siedlungsstruktur.

Die Trägerschaft, die mit rund 200’000 Franken Kosten rechnet, hat für die finanzielle Unterstützung bereits Gespräche geführt. Sowohl bei der Konzernleitung der CPH als auch bei Vertretern des Gemeinderates Uetikon stiess das Vorhaben auf grundsätzliches Interesse. Im Dorf, in der Region, von ehemaligen Üetikerinnen und Üetikern wird das Projekt unterstützt, Personen öffentlichen Interesses wie Franz Hohler, Adolf Muschg, Heidi Witzig, Max Dohner zählen zu den Supportern. Die nächsten Wochen werden zeigen, wann die Finanzierung gesichert und mit der Forschungsarbeit begonnen werden kann.

Spenden sind willkommen

Zum Vorstand des Vereins gehören Rolf Käppeli, Dr. phil., Mittelschullehrer und Journalist, Uetikon (Vorsitz), Mirjam Pfister, Dr. phil., Schulische Heilpädagogin, Uetikon (Vizepräsidium). Rolf Bezjak, ehem. Gemeindeleiter St. Stephan Männedorf-Uetikon, Hombrechtikon, Alfons Fischer, Lic. phil., Berufsschullehrer, Uetikon, Rolf Kurath, Lic. iur., Unternehmensberater, Hirzel. Heidi Witzig, Dr. phil., Historikerin, Winterthur

Es wird mit einer externen Revisionsstelle gearbeitet.
Bis zur Eröffnung des neuen PC-Kontos sind Spenden willkommen unter

PC-Konto: 61-913820-2 Gruppe Sozialgeschichte Chemie Uetikon

Kontakt:
Rolf Käppeli, rkaeppeli@goldnet.ch

Grosserfolg für die Kandidatinnen der Lobby

Vier der fünf KandidatInnen, die mit der Unterstützung der Lobby für Uetikon frischen Wind in die Uetiker Behörden bringen, wurden heute gewählt. Die Lobby gratuliert Marianne Röhricht zum Einzug in den Gemeinderat, Mirjam Pfister zu Ihrer Wahl in die Schulpflege sowie Brigitte Gloor (bisher) und Irene Pfenninger zu ihrem Sitz in der Sozialkommission.

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Kleiner Wermuthstropfen: André Thalmann hat die Wahl in die Rechnungsprüfungskommission leider knapp nicht geschafft.

Dennoch hat die Lobby allen Grund zum Feiern. Ihre Strategie eines frischen Wahlkampfes ist aufgegangen und nach langen Jahren der bürgerlichen Dominanz hat „Mitte-Links“ endlich wieder eine Stimme in den wichtigsten Uetiker Behörden. Freude herrscht.

Am 22. April an die Urne

Am Sonntag, 22. April 2018 entscheidet sich, wie viel frischer Wind in Zukunft durch die Uetiker Behörden weht. Wenn Sie bis heute noch nicht gewählt haben, so können Sie dies am Sonntagmorgen von 9 – 11 Uhr an der Urne im Gemeindehaus noch nachholen. Bei der Wahl in den Gemeinderat (Marianne Röhricht), in die Schulpflege (Mirjam Pfister) und in die Rechnungsprüfungskommission (André Thalmann) zählt jede Stimme, denn hier gibt es mehr KandidatInnen als freie Sitze! Rund 1’100 Stimmen dürften für das absolute Mehr reichen: das ist machbar. Nutzen Sie die Chance und wählen Sie die fünf KandidatInnen, die wir aktiv unterstützen.

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Letzte Gelegenheit: Jetzt wählen

Am 22. April ist in unserer Gemeinde Wahltag. Es bleiben also nur noch wenige Tage – und jede Stimme zählt. Wenn circa 1’100 Uetiker StimmbürgerInnen für die fünf kompetenten KandidatInnen stimmen, die wir aktiv unterstützen, dürften wir einen Einzug in die Behörden schon im ersten Wahlgang schaffen. Das ist machbar, wenn Sie wählen gehen und auch Freunde und Bekannte zum Wählen motivieren.

Also: Jetzt Wahlzettel ausfüllen und abschicken – oder am Sonntagmorgen,  22. April in die Wahlurne legen.

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Nur noch kurze Zeit: Jetzt wählen

Am 22. April ist in unserer Gemeinde Wahltag. Damit die KandidatInnen, die wir aktiv unterstützen auch wirklich frischen Wind in unsere Behörden bringen können, brauchen sie jede Stimme. Rund 1’100 Stimmen reichen für einen Einzug in Gemeinderat, Schulpflege und Rechnungsprüfungskommission – schon im ersten Wahlgang. Das ist machbar, wenn Sie den Wahltermin nicht verpassen.

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Wir sorgen für frischen Wind in den Uetiker Behörden

F4-Plakat MarianneDer Wahlkampf hat begonnen. Bei den 20 zu besetzenden Behördensitzen haben die UetikerInnen die Wahl, denn insgesamt stehen 28 Kandidatinnen zur Auswahl. Heftig umkämpft sind insbesondere der bisher von einer Frau besetzte Sitz im Gemeinderat, die drei frei gewordenen Sitze in der Schulpflege und die Nachfolge in der Rechnungsprüfungskommission.

Jede Stimme zählt

Für diese KandidatInnen gilt: Wer im ersten Wahlgang gewählt werden will, braucht rund 1’100 Stimmen. Das ist machbar und das klare Ziel der Lobby. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen unsere KandidatInnen aber eine hohe Stimmbeteiligung – und vor allem Ihre Stimme!

Wir unterstützen die folgenden fünf KandidatInnen aktiv, weil wir überzeugt sind, dass sie dank Ihrer Kompetenz, ihren Erfahrungen und ihrer politischen Haltung über die besten Voraussetzungen verfügen, zur Lösung der sich stellenden Aufgaben in der Gemeinde beizutragen.

Wenn auch Sie frischen Wind für unsere Behörden wünschen, dann schreiben Sie nur diese fünf Namen auf Ihren Wahlzettel und lassen die übrigen Zeilen leer:

  • Marianne Röhricht auf den Wahlzettel für den Gemeinderat
  • Mirjam Pfister auf den Wahlzettel für die Schulpflege
  • André Thalmann auf den Wahlzettel für die Rechnungsprüfungskommission
  • Brigitte Gloor (bisher) und Irene Pfenninger auf den Wahlzettel für die Sozialkommission.

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Wir von der Lobby setzen uns ein für eine hohe Lebensqualität, gute Erwerbsmöglichkeiten, ein reges Dorfleben und einen grosszügigen Zugang zum See für unsere Gemeinde.

Unsere Ziele sind Wohnlichkeit, attraktive Lebensräume, ein Dorf zum Leben und Arbeiten in einer solidarischen Gemeinschaft und in einer intakten Umwelt mit nachhaltigem Wachstum – gut verbunden mit dem Rest der Welt.

Die Kandidatinnen und Kandidaten, die wir aktiv unterstützen, werden in ihrem Amt beherzt an der Umsetzung dieser Ziele arbeiten. Mit ihrer Kompetenz und ihren Erfahrungen sorgen sie für frischen Wind in den Uetiker Behörden und für eine weitere Verbesserung der Lebensqualität für alle.

Sorgen auch Sie für frischen Wind in den Uetiker Behörden!

  • Setzen Sie nur Marianne Röhricht, Mirjam Pfister, André Thalmann, Brigitte Gloor (bisher) und Irene Pfenninger auf ihren Wahlzettel.
  • Überzeugen Sie Ihre Freunde und Bekannten davon, dass diese KandidatInnen unbedingt auch auf deren Wahlzettel gehören.
  • Helfen Sie uns beim Verteilen von Flyern und bei Standaktionen in der Gemeinde.
  • Stellen Sie uns Ihren Vorgarten, Ihre Wiese oder Ihren Platz vor Ihrem Haus für das Aufstellen von Plakaten zur Verfügung.
  • Und last but not least können Sie unseren KandidatInnen auch mit einer Spende auf unser Postcheck-Konto 89-689228-4 (IBAN CH07 0900 0000 8968 9228 4) zum Erfolg verhelfen.

Noch eine Lobby-Kandidatin für die Sozialkommission

Ende Jahr konnte die Lobby für Uetikon vier Kandidaturen für die Uetiker Gemeindebehörden bekannt geben. Es sind dies Marianne Röhricht für den Gemeinderat, Mirjam Pfister für die Schulpflege, Brigitte Gloor (bisher) für die Sozialkommission und André Thalmann für die Rechnungsprüfungskommission.

Irene PfenningerNun ist es der Lobby gelungen, eine weitere qualifizierte und junge Kandidatin für die Sozialkommission zu gewinnen. Irene Pfenninger (33) ist Mutter eines bald sechsjährigen Sohnes. Sie ist gelernte Sozialpädagogin und Zimmerin. Sie verfügt über langjährige Berufserfahrung in verschiedenen sozialen Bereichen. Als Mitbegründerin der freien Schule Bergmeilen ist sie Mitglied der Schulleitung und in der Lernbegleitung tätig.

Dank ihren trotz jungen Jahren bereits langjährigen beruflichen Erfahrungen im sozialen Bereich verbindet sie gekonnt ihre hohe Kompetenz in sozialen Fragen mit ihrer jugendlichen Art, die sie beide in die Arbeit in der Sozialkommission einbringen möchte.

Die Lobby für Uetikon ist überzeugt, mit Irene Pfenninger eine fachlich ausgewiesene, engagierte und innovative Kandidatin für die Sozialkommission zur Wahl zu stellen. Auch sie – wie alle unsere Kandidatinnen und Kandidaten – wird auf ihre Weise frischen Wind in die Uetiker Behörden tragen.