Mittelschul-Provisorium bringt Leben ins Zentrum von Uetikon

Die Lobby für Uetikon hat an ihrer Sitzung vom 27. September 2016 unter anderem auch über das geplante Gymnasium-Provisorium diskutiert. Sie befürwortet das geplante Provisorium und freut sich auf ein belebtes Dorfzentrum mit motivierten jungen Leuten.

Die Lobby versteht das Projekt als Teil einer fairen Abmachung zwischen Gemeinde und Kanton. Wenn wir das Gymnasium am See in 10 Jahren wollen, dann sollten wir auch JA sagen zu einem Provisorium. Rosinenpicker machen sich selten beliebt.

Die Lobby ist überzeugt, dass der schrittweise Aufbau eines Gymnasiums im Rahmen eines Provisoriums das Gemeindezentrum belebt und insbesondere auch dem Gewerbe neue Perspektiven eröffnet.

Wie bei jedem grösseren Projekt gibt es auch bei diesem noch eine Reihe von offenen Fragen. Angesichts der offenbar vorhandenen Befürchtungen in Teilen der Bevölkerung erwarten wir von Gemeinde und Kanton, dass diese rasch im Rahmen eines konkreten Konzeptes – basierend auf den guten Erfahrungen von Gemeinden wie Küsnacht, die bereits ein Mittelschule im Zentrum haben – beantwortet werden.

Der schrittweise Aufbau des Provisoriums gibt der Gemeinde die Chance, sich harmonisch an die Veränderungen anzupassen, die ein solches Schulzentrum mit sich bringen werden. Diskutieren Sie mit.

Hinterlassen Sie unten Ihren Kommentar oder lassen Sie uns Ihre Meinung erfahren. Und: Kommen Sie an die nächsten Gemeindeversammlungen. Es gibt wichtige Entscheide zu treffen.

Ein Kommentar

  1. Zu den Befürchtungen rund um die Auswirkungen des Mittelschulprovisoriums:

    Vor gut 10 Jahren zählten die Uetiker Schulen fast 200 Schüler und Schülerinnen mehr als heute (2005: 768, 2016: 580). Warum soll uns die Integration von 300 Erst-Klass-Gymischülern 2018 nicht ebenso gut gelingen wie damals?

    Zudem: Wir haben noch gut eineinhalb Jahre Zeit, um die nötigen Vorkehrungen bezüglich Verpflegung, Sport und Verkehr zu treffen. Wie Werner oben schreibt, werden die neuen Impulse durch Lernende, deren Lehrkräfte und Eltern unser Dorfleben bereichern und eröffnet der Zuzug auch neue Perspektiven für den Detailhandel und das Gewerbe.

    Und eine Bemerkung zu den Finanzen:

    Wenn wir das Gelände am See erwerben, so machen wir uns selber und zukünftigen Generationen ein grosses Geschenk. Weil wir uns damit die Möglichkeit sichern, an der Gestaltung des Seeufers im Interesse der Allgemeinheit mitzuwirken. Wenn wir uns dieses Geschenk leisten, heisst das aber nicht, dass dies auf Kosten von anderen wichtigen Verpflichtungen und Aufgaben im Dorf geschehen darf. Vielleicht müssen wir mehr Geld in die Hand nehmen, günstige Kredite und/oder moderate Steuererhöhungen in Betracht ziehen. Wäre das so schlimm?

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