JA zum Gymi-Provisorium und NEIN zum Baurechtsvertrag

Die Lobby hat die wichtigen Geschäfte «Provisorium Kantonsschule (Riedstegwiese)» und «Baurechtsvertrag (Grundstücke altes Gemeindehaus)», über die an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2016 abgestimmt werden soll, intensiv diskutiert.

Wir empfehlen ein JA zur Teilrevision der Richt- und Nutzungsplanung (Provisorium Kantonsschule) und ein NEIN zum Baurechtsvertrag (Grundstücke altes Gemeindehaus).

Hier finden Sie Gründe, warum wir das Gymi-Provisorium befürworten:

Wir sagen JA zum Gymi-Provisorium

  1. Das Provisorium ermöglicht einen sanften und abgestuften Einstieg in die neue Rolle als Standtortgemeinde für ein Gymnasium. Es trägt dazu bei, dass die neue Schule langsam zu einem Teil des Dorflebens wird.
  2. Der schrittweise Aufbau des Provisoriums ermöglicht eine Belebung des Dorf-Zentrums und eröffnet neue Perspektiven für das Gewerbe.
  3. Das Provisorium ist die logische Folge des geplanten Gymnasiums am See sowie des Landkaufs durch die Gemeinde am See.
  4. Es geht letztlich um die Bildung unserer Jugend. Fehlt es an Kantonsschulhäusern, werden einfach die Anforderungen für die Mittelschulprüfungen verschärft, bis die Schülerzahl «stimmt»; dies führt zu einem verdeckten Numerus Clausus für unsere Kinder.

Wir sagen NEIN zum Baurechtsvertrag für die Grundstücke altes Gemeindehaus

Die Lobby für Uetikon lehnt eine Abgabe der Grundstücke altes Gemeindehaus (Baurechtsvertrag für 99 Jahre) aus folgenden Gründen entschieden ab:

  1. Die Gemeindehausparzellen sind strategisch wichtiges Land. Diese dürfen ohne triftigen Grund (z.B. finanzieller Engpass der Gemeinde) nicht weggegeben werden. Uetikon wird in den nächsten Jahren stark wachsen und braucht in Zentrumsnähe noch gestaltbaren Raum für künftigen Bedarf. Wir denken etwa an Alterswohnungen – die Lage ist geradezu ideal dafür – oder Entwicklung der Schulinfrastruktur bei steigender Einwohnerzahl. Andere Bedürfnisse der kommenden Jahrzehnte sind aktuell nicht abschätzbar. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Parzellen heute weggeben werden sollen. So ginge dieser Gestaltungsspielraum verloren. Die Grundstücke sollen als gemeindeeigene Reserve behalten werden.
  2. Die Gemeinde ist nicht auf zusätzliche Einnahmen angewiesen. Die Finanzplanung, welche im Zusammenhang mit dem Erwerb des Grundstückes am See gemacht wurde, hat gezeigt, dass Uetikon nicht auf zusätzliche Einnahmequellen angewiesen ist. Die neuen Wohnungen am See werden zudem gute Steuerzahler bringen.
  3. Die Gemeinde soll nicht dazu beitragen, den bevorstehenden grossen Entwicklungsschub noch weiter zu beschleunigen. Die Lobby befürwortet grundsätzlich eine nachhaltige Entwicklung Uetikons. Sie ist aber der Ansicht, dass aktuell die Grenzen der Dynamik erreicht sind.
    Die kurz vor Abschluss stehenden oder geplanten Überbauungen Scheug, Scheug II, Tramstrasse, Alpenblick, Gseck und Birchweid bringen der Gemeinde mehr als 150 neue Wohnungen. Eine Überbauung des kürzlich durch die Gemeinde gekauften Seeareals bringt weitere geschätzte 200 Wohnungen. Wir erwarten bis 1000 zusätzliche Einwohner(-innen) für Uetikon in den nächsten 10 Jahren. Das Gesicht Uetikons wird sich auch ohne Neu-bauten auf den Gemeindehausparzellen stark verändern.
  4. Es stehen verschiedene Entwicklungsvorhaben an, unter anderem auch eines für das Zentrum Riedsteg im Dorf Ohne Gesamtschau heute Land in Zentrumsnähe wegzugeben, schränkt den Gestaltungsraum unnötig ein.
  5. Die Lobby für Uetikon möchte Alternativen zur Vergabe im Baurecht geprüft haben. Der Bevölkerung wurden keine Alternativen zur Vergabe im Baurecht aufgezeigt. Es gibt sinnvolle und auch längerfristige (Zwischen-) Nutzungen. Dazu zählen die Unterbringung von Flüchtlingen, die Nutzung durch ausserschulische Kinderbetreuung, die Vermietung der bestehenden Wohnungen etc.
  6. Das Vorgehen des Gemeinderates entspricht nicht der demokratischen Kultur. Im Dezember 2013 hat die Gemeindeversammlung deutlich Nein gesagt zu einem Verkauf der Gemeindehausparzellen. Eine Vergabe im Baurecht für 99 Jahre bedeutet für unsere und die Generation unserer Kinder das Gleiche wie ein Verkauf des Landes. Das gleiche Geschäft unter leicht veränderten Vorzeichen, notabene an den gleichen privaten Investor, nach so kurzer Zeit wieder zur Abstimmung zu bringen, ist nicht angebracht. Im Moment ist die politische Agenda besetzt mit den Themen Seeufer und Gymnasium. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine fundierte Auseinandersetzung der Bevölkerung mit einer so wichtigen Thematik innerhalb von nur vier Wochen nicht möglich.
  7. Die Vergabe von strategisch wichtigem, zentrumsnahen Bauland zu einem „tiefen“ Baurechtszins bringt weder einen Mehrwert für die Gemeinde noch preisgünstige Familienwohnungen. Der Gemeinderat schreibt in den Abstimmungsunterlagen, es entstünden Familienwohnungen. Der vorliegende Vertrag legt dies aber nicht fest. Es besteht keine Garantie, dass erschwingliche Familienwohnungen entstehen.
  8. Die heutige Generation soll künftigen Generationen Gestaltungsraum belassen. Der verfügbare Raum in Uetikon ist knapp und wird noch knapper. Wir möchten auch unseren Kindern noch Gestaltungsraum ermöglichen.

Die Lobby für Uetikon will, dass die Überbauung der Gemeindehausparzellen im Dorf breit diskutiert werden kann und dass viele Stimmbürger(-innen) zur gleichen Einschätzung kommen und  an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember NEIN stimmen werden zum Baurechtsvertrag.

Mehr über die wichtigsten Brennpunkte der Gemeinde Uetikon lesen Sie in unserem Beitrag Visionen für Uetikon 2020.

Zur Baurechtsvorlage hat die Lobby für Uetikon bereits im Oktober öffentlich Stellung genommen. Lesen Sie den Beitrag dazu hier.

Nein zum Baurechtsvertrag für die Gemeindehausparzellen

Die Teilnehmenden an der Lobby-Sitzung vom 26. Oktober drücken ihre Freude darüber aus, dass an der Gemeindeversammlung mit nahezu einstimmigem Votum fast 800 Uetikerinnen und Uetiker für den Landkauf gestimmt haben.

Hingegen sind sie überrascht und perplex darüber, dass der Gemeinderat an der kommenden Gemeindeversammlung vom 5. Dezember auch einen Baurechtsvertrag zu den ‚Gemeindehausparzellen’ zur Abstimmung bringen will. Der Souverän hat den Verkauf dieser Parzellen vor fast zwei Jahren abgelehnt. Die Lobby für Uetikon kann nicht nachvollziehen, warum man diese Parzellen an zentrums- und bahnhofsnaher Lage heute ohne Not aus der Hand geben will. Es stehen verschiedene Entwicklungsvorhaben, insbesondere auch eines für das Zentrum, an und es macht keinen Sinn ohne Gesamtschau heute Land im Zentrum wegzugeben. Auch hat der Gemeinderat Wege zur Finanzierung des Landkaufs am See aufgezeigt, ohne die Gemeindehausparzellen opfern zu müssen. Der Baurechtsvertrag für die Gemeindehausparzellen ist noch nicht öffentlich bekannt, es bleiben voraussichtlich knapp zwei Wochen, um sich mit diesem einschneidenden Geschäft zu befassen, was per se und insbesondere angesichts dessen, dass das Provisorium für das Gymnasium an der nächsten Gemeindeversammlung behandelt wird, zu kurz ist. Die Lobby sagt daher Nein zur Abgabe der Gemeindehausparzellen im Baurecht.

Wir sagen JA zum Landerwerb am See

Nach intensiver Diskussion und mit klarem Mehr hat sich die Lobby für ein JA zum Landerwerb am See entschieden.

Der öffentliche Zugang zum See ist eines der Kernanliegen der Lobby; das Fabrikareal der CU Chemie Uetikon ist einer wichtigsten Brennpunkten der Gemeinde, welche die Lobby im Rahmen seiner Vision Uetikon 2020 definiert hat. Mit dem Landerwerb rückt nicht nur diese Vision in den Bereich des Möglichen, sondern Uetikons Bevölkerung sichert sich damit eine aktive Mitbestimmung über die künftige Nutzung dieses in vielerlei Hinsicht wichtigen Areals. Mit dem Erwerb der vorläufig unausgeschiedenen Hälfte dieses Grundstücks (die andere Hälfte über nimmt der Kanton) kann Uetikon das Entstehen eines durchmischten und belebten Ortsteils mit öffentlichem Seezugang und Seeuferweg sichern.

Dank hervorragenden Konditionen auf den Finanzmärkten führt auch die Finanzierung mit Fremdkapital nicht zu untragbaren finanziellen Lasten und kann ohne Verkauf anderer Landpartien aus dem Gemeindebesitz realisiert werden.

Flyer Ja zum Landerwerb2.jpgMit der sich abzeichnenden Lösung an einem der zentralen Brennpunkte der Gemeinde ist aber die Diskussion um die weitere Entwicklung Uetikons noch nicht abgeschlossen. Die enge Vernetzung der Brennpunkte (z.B. Bahnhof, Riedstegwiese oder  künftige Nutzung des Gemeindehausareals) müssen in Abstimmung mit der Entwicklung am See koordiniert an die Hand genommen werden.

Der Landerwerb ist ein erster, wichtiger Schritt für eine lebendige Entwicklung unserer Gemeinde. Die Position der Behörden in den weiteren Verhandlungen mit Kanton und anderen Akteuren kann durch ein wuchtiges JA der Bevölkerung an der Gemeindeversammlung vom 24. Oktober nur gestärkt werden. Wir bitten Sie daher, an diesem wichtigen Anlass teilzunehmen und ein klares JA einzulegen.

Wir werden demnächst das abgebildete Flugblatt in alle Haushaltungen verteilen. Falls Sie Ihre Freunde und Bekannten per Mail oder Briefkasten ebenfalls mit diesem Flugblatt zur Gemeinderversammlung einladen möchten, so können Sie dieses hier-als-pdf-downloaden.

Mehr über den Landerwerb, und warum man dazu JA sagen soll finden Sie auch auf der Website des überparteilichen Komitees „Uetike – meh am See“ sowie in unserem Blogbeitrag Lobby steht voll hinter „Chance Uetikon“.

Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch unseren Blog-Beitrag zum Gymi-Provisorium.

Mittelschul-Provisorium bringt Leben ins Zentrum von Uetikon

Die Lobby für Uetikon hat an ihrer Sitzung vom 27. September 2016 unter anderem auch über das geplante Gymnasium-Provisorium diskutiert. Sie befürwortet das geplante Provisorium und freut sich auf ein belebtes Dorfzentrum mit motivierten jungen Leuten.

Die Lobby versteht das Projekt als Teil einer fairen Abmachung zwischen Gemeinde und Kanton. Wenn wir das Gymnasium am See in 10 Jahren wollen, dann sollten wir auch JA sagen zu einem Provisorium. Rosinenpicker machen sich selten beliebt.

Die Lobby ist überzeugt, dass der schrittweise Aufbau eines Gymnasiums im Rahmen eines Provisoriums das Gemeindezentrum belebt und insbesondere auch dem Gewerbe neue Perspektiven eröffnet.

Wie bei jedem grösseren Projekt gibt es auch bei diesem noch eine Reihe von offenen Fragen. Angesichts der offenbar vorhandenen Befürchtungen in Teilen der Bevölkerung erwarten wir von Gemeinde und Kanton, dass diese rasch im Rahmen eines konkreten Konzeptes – basierend auf den guten Erfahrungen von Gemeinden wie Küsnacht, die bereits ein Mittelschule im Zentrum haben – beantwortet werden.

Der schrittweise Aufbau des Provisoriums gibt der Gemeinde die Chance, sich harmonisch an die Veränderungen anzupassen, die ein solches Schulzentrum mit sich bringen werden. Diskutieren Sie mit.

Hinterlassen Sie unten Ihren Kommentar oder lassen Sie uns Ihre Meinung erfahren. Und: Kommen Sie an die nächsten Gemeindeversammlungen. Es gibt wichtige Entscheide zu treffen.

Lobby steht voll hinter „Chance Uetikon“

Die Lobby hat die Präsentation des Projekts ‚Chance Uetikon’ thematisiert. Der partnerschaftliche Ansatz mit dem Kanton begeistert uns und wir stehen voll hinter diesem historisch einmaligen Projekt. Die Idee der gemeinsamen Planung mit anschliessendem Wertausgleich finden wir sehr gut.

Der Kauf durch die Gemeinde und der teilweise Weiterverkauf an private Investoren ermöglicht der Gemeinde einen weitgehenden Einfluss auf die zukünftige Gestaltung des Seeufers. Gleichzeitig garantiert der zu erwartende grosse Mehrwert des Landes, dass dieses Grossprojekt nicht zu einem finanziellen Abenteuer für die Gemeinde wird.

Die im Moment kritischen Punkte sind Zeitpunkt und Ausmass der geplanten Desinvestitionen.

Wichtig erscheinen der Lobby folgende Gedanken:

  • Die Abstimmung über den Landkauf durch die Gemeinde soll getrennt von den Finanzierungsvarianten erfolgen, so dass unterschiedliche Auffassungen zur Finanzierung nicht diese historische Chance gefährden (An der GV zuerst Landkauf abstimmen, dann Finanzierungsentscheide)
  • Zur Finanzierung wäre es interessant, verschiedene Varianten zu diskutieren. Nebst Landverkauf sind auch eine höhere Belehnung oder Steuererhöhungen ins Auge zu fassen.
  • Ein Landverkauf ist nicht rückgängig zu machen – kann aber jederzeit nachgeholt werden. Ferner kann man aufgrund der aktuell sehr tiefen Zinsen problemlos mit einem Landverkauf zuwarten.
  • Eine Mehrheit der Bevölkerung wollte die Gemeindehausparzellen nicht überbauen – man kann diesen Entscheid jetzt nochmals diskutieren, es sollte aber nicht zum Ultimatum ‚See oder Gemeindehausparzellen’ kommen

Die Lobby freut sich auf Uetikon 2020 und die positive Dynamik, die im Dorf durch diese neuen Projekte ausgelöst werden und wünscht allen einen schönen Sommer.

Lobby begrüsst die Entwicklung am See

An ihrer Sitzung vom 12. Mai 2016 hat die Lobby für Uetikon die Entwicklung am See intensiv diskutiert und begrüsst die kürzlich gefällten Entscheide von Regierungs- und Gemeinderat. Aus der Überzeugung, dass mit dieser Entwicklung am See neue Perspektiven für Uetikon als echte Seegemeinde entstehen können, sind wir überzeugt, dass ein Erwerb eines möglichst grossen Anteils des frei werdenden Geländes für die Gemeinde eine wichtige Investition in die Zukunft darstellt. Zur Finanzierung eines solchen zukunftsweisenden Landkaufs sind daher die unterschiedlichen Optionen (Fremdmittel, Veräusserung von Vermögenswerten) genau zu prüfen und dabei auch andere Investitionsbedürfnisse (z.B. Bahnhofslatz, Riedstegzentrum, Ausbau der Infrastruktur) in der Gemeinde sowie die Kosten möglicher Altlasten in diese Prüfung mit einzubeziehen.

Ausserdem muss das geplante Schulprovisorium auf der Riedstegwiese sorgfältig geplant werden. Dann kann allein dieses Projekt eine wichtige Rolle spielen für die Belebung des Dorfzentrums und kann Goodwill schaffen für das Gymnasium am See.

Uetikon vor historischen Veränderungen

Die Vision Uetikon 2020 weiter entwickeln

Die Lobby für Uetikon begrüsst den Entscheid der Zürcher Regierung ausserordentlich, das Areal auf dem Gelände der Chemie Uetikon in die öffentliche Hand zu überführen. Nach ziemlich genau 200 Jahren Schweizer Industriegeschichte geht damit ein Kapitel zu Ende. Ein neues wird aufgeschlagen und auf dem 65000 Quadratmeter grossen Grundstück eröffnen sich neben dem Aufbau eines Gymnasiums und neben dem direkten Seezugang für die Bevölkerung viele weitere neue Perspektiven.

Das Dorf Uetikon wird sich verändern und seinem Namen am See gerechter werden. Das Grundstück am See ist aber nicht das einzige Entwicklungsgebiet in Uetikon. Die Lobby für Uetikon hat bereits vor einem Jahr unter dem Titel „Uetikon 2020“ die wichtigsten Entwicklungs-Hotspots aufgelistet. Es sind dies: die Riedstegwiese, auf der ein Container-Provisorium für rund 500 Schüler/-innen vorgesehen ist; die Nutzung der Parzellen beim alten Gemeindehaus, wie auch die Entwicklung des Dorfzentrums und schliesslich stehen die Überbauung des Birchweid- und die Neugestaltung des Bahnhofareals an. Es gilt, die Entwicklungen am See und im Dorf, wo immer möglich und sinnvoll, aufeinander abzustimmen.

Die Veränderungen am See und im Dorf sind mit finanziellen Folgen verbunden. Die Lobby für Uetikon unterstützt ausdrücklich das Angebot des Kantons, dass Uetikon die Hälfte des Grundstücks am See erwerben kann. 
Angesichts der vielen Chancen, die sich am See und im Dorf ergeben, ist eine langfristige Finanzbeurteilung angezeigt. Das Potenzial der Parzelle am See für die künftige Entwicklung der Gemeinde rechtfertigt durchaus eine Investition in die Zukunft, die nicht notwendigerweise aus laufenden Mitteln finanziert werden muss.

Die Lobby für Uetikon ist bereit an der Zukunft des Dorfes mitzudenken und Uetikon voranzubringen. Sie hat deshalb zu den verschiedenen Entwicklungsgebieten in den letzten Monaten kurze Videos gedreht – mit dem Ziel Denkanstösse zu vermitteln und Visionen für Uetikon 2020 aufzuzeigen.

Moratorium für die Gemeindehausparzelle als Teil der Vision 2020

Die Riedstegwiese – Potenzial im rahmen der Vision 2020 mit vielen offenen Fragen

Vision 2020: Ein Bahnhof, der die Menschen willkommen heisst

Die Jahrhundertchance mit dem Chemiepark mit der Vision 2020 ausschöpfen

Vor Jahren wurde ein partizipativer Dorfentwicklungsprozess angestossen; allerdings war damals noch nicht die Zeit, die grossen Fragen zu entscheiden. Jetzt gilt es, diesen Ball aufzunehmen und den Prozess im Rahmen von Vision 2020 fortzuführen. Die Lobby für Uetikon ist überzeugt, dass nur mit offener Kommunikation, Transparenz und der Mitbestimmung der Bevölkerung die Veränderungen am See und im Dorf gelingen werden.

Ein Dorfzentrum, das seinen Namen verdient

Viele Dörfer am Zürichsee haben aus historischen Gründen kein ausgeprägtes Zentrum. Das gilt auch für Uetikon. Ein Dorfzentrum, auf dem man sich wohl fühlen kann, ist aber ein wichtiges Element einer Gemeinde. Es gibt Orientierung, lädt ein zu Veranstaltungen und zieht Gewerbe und Dienstleistungsbetriebe an. So wird das Zentrum nach und nach belebt und schafft einer Gemeinde Identität.

Die Birchweid als eine Art Visitenkarte der Gemeinde

Die Birchweid ist eine Art Visitenkarte der Gemeinde. Das idyllische Bild mit Rebberg und Kirche im Hintergrund findet sich auf vielen offiziellen Drucksachen der Gemeinde. Dieser Dorfteil im Privatbesitz ist aber gleichzeitig auch begehrtes (und geeignetes) Bauland – dank Bahnhofsnähe, Nähe zu Einkauf und Gemeindehaus und unverbauter Sicht. Bei einer allfälligen Überbauung ist genau dieser Gratwanderung aber entsprechend Rechnung zu tragen.

 

 

Wir wählen unabhängig: Astrid Oberlin in die Sozialkommission

An unserer Lobby-Sitzung vom 19. Januar 2016 haben wir uns auch mit dem am 28. Februar stattfindenden 2. Wahlgang für die Sozialkommission befasst.

Als kommunalpolitisches Kuriosum stehen ja bekanntlich auch im zweiten Wahlgang noch immer zwei Kandidaten gegenüber, die sich nun in einer „Kampfwahl“ den Stimmberechtigten stellen müssen. (mehr …)

Die Brennpunkte vertiefen

Die Lobby hat sich gestern zu ihrer 11. Sitzung getroffen und intensiv über die in der „Vision 2020 für Uetikon“ definierten Brennpunkten diskutiert. Aus Aktualitätsgründen standen dabei auch die Frage der Zukunft des Gemeindehaus-Areals zur Debatte. Dazu und über einen weiteren Brennpunkt der Dorfentwicklung hat die Lobby gestern konkret über das weitere Vorgehen entschieden.

Über die Ergebnisse der geplanten Schritte wird die Lobby spätestens an ihrer Sitzung vom 7. Juli 2015 (nicht wie ursprünglich geplant am 14. Juli) diskutieren und über Massnahmen entscheiden. Auch dann stehen wiederum die Brennpunkte der Entwicklung Uetikons und deren Zusammenhänge im Zentrum der Debatten.

Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.

Ein Kinderparadies der Effizienz geopfert

In der Ausgabe vom 26. März hat die Zürichsee-Zeitung unter dem Titel «Tagesbetreung kommt unter ein Dach» über einen Entscheid des Uetiker Gemeinderats berichtet. Dazu hat Andreas Natsch als aktives Mitglied der Lobby für Uetikon einen interessanten Leserbrief verfasst, den wir gerne auch in diesem Blog veröffentlichen möchten.

Leserbrief von Andreas Natsch

In Uetikon durften in den vergangenen gut zehn Jahren Hunderte von Kindern im Alter von circa fünf bis sieben Jahren die Tagesbetreuung Puzzle 1 besuchen, ein wunderschönes Haus mit gemütlichen Spielzimmern, einem Keller zum Rumtoben und einem verwunschenen Garten, in dem man auch mal richtig dreckig werden konnte – kurz: ein Kinderparadies!

Nun wird die Tagesbetreuung konzentriert. Alle Kinder vom Chindsgi bis zur Sek werden in einem ausgedienten Schulhaus untergebracht, als einziger Aussenraum dient der geteerte Pausenplatz. Das ist keine katastrophale Lösung. Wie so oft jammern wir auf hohem Niveau. Aber es ist ein grosser Verlust: Ein traumhaftes Kinder-Biotop wird geopfert. Diese Veränderung wird mit Effizienz, Synergie, pädagogischem Konzept schöngeredet.

Oder geht es dabei nicht um etwas ganz anderes? Der Gemeinderat wollte unlängst die Liegenschaft Puzzle verkaufen, damit dort eine Überbauung entstehen könnte. Die Gemeindeversammlung hat diesen Verkauf abgelehnt. Somit bestünde kein Grund zum überstürzten Umzug. Nun will der Gemeinderat dieses Land im Baurecht abgeben, und zwar, um die selbe Überbauung zu ermöglichen, die an der GV abgelehnt wurde. Ob die GV dieser Idee zustimmen wird, ist fraglich. Und wenn ja, dann könnte man Puzzle 1 später immer noch zügeln. Wieso schafft man mit dem Umzug der Kinderbetreuung Tatsachen, bevor über die Zukunft der Gemeindehausparzellen entschieden ist? Damit bei der Abstimmung nicht ein paar Eltern um ein Kinderparadies trauern?

Liebe Eltern, ich würde euren Kindern das kleine Paradies gönnen, das meine Kinder vor zehn Jahren geniessen durften – die paar Steuerfranken wären es mir wert.

Andreas Natsch, Uetikon